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OQM in der Presse

Diagnose und Therapie

Quelle: www.kirchenzeitung.de
Ausgabe Nummer 25 vom 21. Juni 2009
Diagnose und Therapie
Von Susanne Schiering-Rosch

 

"Arbeite, als würde alles von dir abhängen, und bete, als sei alles Gottes Werk." Mit dieser Aufforderung des Gründers des Jesuitenordens Ignatius von Loyola stellt sich der Leiter von exaudit, Stephan Wesely, auf seiner Homepage

Organisationsberatung "exaudit" begleitet Pilotprojekt in Wiesbaden-City

Zeichen des Aufbruchs geben die von Bischof Franz-Peter Tebartz- van Elst ernannten sechs Pilotprojekte im bistumsweiten Prozesses "Bereitschaft zur Bewegung". Eines davon ist Wiesbaden-City. Auf mehreren Erkundungsfeldern wird bis Herbst 2010 probiert, wie der Glaube weitergegeben und neu gelebt werden kann.

"Wir fangen bei uns selbst an, um uns zu erneuern. Das Ziel für uns muss sein, eine geistliche Gemeinschaft zu bilden", beschreibt Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz das Themenfeld Teamentwicklung. Das pastorale Team in Wiesbaden- City, zu dem die Seelsorger der vier Innenstadtgemeinden St. Bonifatius, Liebfrauen, Heilig Geist und St. Mauritius und die der kategorialen Seelsorge gehören (Klinik-, Telefon-, Beichtseelsorge), solle sich zu einer geistlichen Gemeinschaft entwickeln. Ziel sei es, so zu Eltz, durch eine lebendige Spiritualität zu einem neuen Miteinander in der Zusammenarbeit zu kommen. Im pastoralen Team Wiesbaden-City seien alle Berufsprofile vertreten.

In weltweit über 1000 Gemeinden

Um Anstöße für eine Neuausrichtung in der Teamentwicklung zu bekommen, lasse man sich von der Organisationsberatung "exaudit" in diesem Prozess begleiten. Stephan Wesely leitet das Organisationsberatungsinstitut "exaudit", das im kleinen Dorf Gerbach im Donnersbergkreis beheimatet ist. "Wir sind seit über 20 Jahren in der Organisationsberatung tätig. Die Basis für unsere Arbeit sind die Prinzipien der Natürlichen Gemeindeentwicklung (NGE). Dabei handelt es sich um ein wissenschaftlich fundiertes Instrument, das in weltweit 1000 Gemeinden verschiedener Konfessionen entwickelt wurde. Das Kernstück dieses Prozesses sind acht spezielle Faktoren, die in wachsenden Gemeinden stark ausgeprägt und in schrumpfenden Gemeinden jedoch unterentwickelt sind", erklärt der Sozialwissenschaftler Wesely. "Auf dieser Basis haben wir das Organische Qualitätsmanagement entwickelt, das sich speziell für christliche Organisationen eignet, da es die Schöpfungsdreiheit berücksichtigt." Die drei Dimensionen von Körper, Geist und Seele könne man auch in einer Organisation finden, nämlich strukturell "Organisation", menschlich "Organismus" und spirituell "Geist".

Positive Erfahrungen hätten beispielsweise die Malteser mit diesem Verfahren gemacht. Über zwei Jahre habe "exaudit" die Bundesgeschäftsführung der Malteser mit Hilfe des Organischen Qualitätsmanagements begleitet.

Geistlich-religiöses Wachstum

Die Malteser seien damals mit dem Ziel angetreten, die Botschaft Jesu Christi auch in ihren Strukturen voranzubringen, man habe eben auf geistlich-religiöses Wachstum gesetzt. "Das System bietet die Möglichkeit, die Gesundheit und Qualität einer Organisation zu messen und positiv weiterzuentwickeln. Ganz konkret haben wir im Pastoralteam von Wiesbaden-City schon mit unserem Fragebogen gearbeitet, um herauszufinden, wo das hauptamtliche Team derzeit steht. Einige Qualitätsmerkmale sind überdurchschnittlich gut bewertet worden, andere haben eine ziemlich schlechte Beurteilung erhalten. Mit diesen Schwachstellen muss man das Team konfrontieren, um an die Ursachen zu kommen. Die Diagnose-Phase liegt also schon hinter uns. Jetzt müssen wir gemeinsam über den Therapieplan beraten", meint Wesely.

Ein Jahr Zeit für Verbesserungen

Und dass eine Therapie sich nicht von heute auf morgen umsetzen lässt, bestätigt Stephan Wesely sofort: "Die Erwartungen an das Saisonziel müssen schon ein wenig heruntergeschraubt werden. Wir haben schließlich nur ein Jahr Zeit, um Verbesserungen anzustoßen." Stephan Wesely hat vielfältige Erfahrungen mit christlichen Organisationen und Gemeinschaften, auch ganz unmittelbare, da er zusammen mit seiner Frau Michaela die Laiengemeinschaft Chara, die zur Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche gehört, in Gerbach leitet. 40 Erwachsene und 80 Kinder bilden diese christliche Lebensgemeinschaft in dem 600 Einwohner-Dorf in der Nordpfalz.

Info: www.exaudit.de

Telefon: 06361/993794

Weitere Informationen im Internet:
www.bereitschaftzurbewegung.de

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"Neue Firmen"
erschienen in: Newsletter für Wirtschaftsförderung, CTW Würzburg, März 2006

Die Wirtschaftsförderung von CTW freut sich über ein neues Unternehmen im Science Park in Würzburg. Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist das Unternehmen OQM International im Zentrum für moderne Kommunikationstechnologien (ZmK) ansässig. Das Leistungsangebot der Firma beschreibt der Geschäftsführer Christoph Schalk als "ganzheitliche Standortbestimmung für Non-Profit-Organisationen". Hierzu wurde das organische Qualitäts-Management (OQM) entwickelt. Der Diplom-Psychologe Schalk erläutert: "Auch für Non-Profit-Einrichtungen sind Organisationsdiagnosen, Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement an sich nichts Neues.

Doch sind für diese Einrichtungen Werte oft ein wichtiger Bestandteil der Firmenkultur, zum Beispiel, weil sie einen kirchlichen Träger haben. Herkömmliche Methoden und Verfahren klammern diesen Bereich in der Regel aus." Nicht so das OQM. Es bietet die Möglichkeit, die Gesundheit und Qualität einer Organisation zu messen und weiterzuentwickeln. Der Ansatz entstand in mehreren aufwändigen Forschungsprojekten aufgrund von Erfahrungen mit Organisationsentwicklungsprozessen in über 40.000 Kirchengemeinden und anderen kirchlichen Verbänden und Einrichtungen weltweit – beispielsweise bei den Deutschen Maltesern oder der Mount Vernon Nazarene University in den USA. Ausgangspunkt für die Arbeit von OQM International ist eine Umfrage, für die ein in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen entwickelter Fragebogen verwendet wird. Ziel ist eine ganzheitliche Standortbestimmung in den Bereichen Führung, Mitarbeit, persönliche und gemeinschaftliche Spiritualität, Strukturen, Glauben und Helfen sowie Teamarbeit und Beziehungen. Schalk: "Es werden also sowohl ‚äußere Faktoren’, wie zum Beispiel die Professionalität von Teams als auch innere Überzeugungen gemessen und miteinander in Beziehung gesetzt." Für OQM International ist der Standort im ZmK ideal: Von hier aus wird das internationale Netzwerk von nationalen Repräsentanten und Beratern in rund 70 Ländern gesteuert und betreut. "Dabei kommen webbasierte Technologien zum Einsatz, die eine erstklassige Kommunikationsinfrastruktur voraussetzen, wie sie im ZmK gegeben ist," so der OQM-Geschäftsführer. Dass der CTW-Ansiedlungsbeauftragte Dirk Jung den Einzug ins ZmK so kurzfristig und unbürokratisch ermöglicht hat, war für Christoph Schalk noch "das Sahnehäubchen obendrauf" ‑zwischen dem ersten Gespräch und dem Einzug vergingen gerade mal vier Wochen. Schalk vertritt in denselben Räumen im ZmK noch zwei weitere Firmen: NCD International, das Institut für natürliche Gemeindeentwicklung, das sich ausschließlich mit der Organisationsentwicklung von Kirchengemeinden befasst und die Firma CoachNet, die für die beiden anderen Firmen die Ausbildung von professionellen Coaches und Beratern übernimmt.

Mit dem Unternehmen in Kontakt treten können Interessierte unter Tel.: 0931-2707595 oder E-Mail: office(at)oqmnet.org

 

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