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"Arbeite, als würde alles von
dir abhängen, und bete, als sei alles Gottes Werk." Mit
dieser Aufforderung des Gründers des Jesuitenordens Ignatius
von Loyola stellt sich der Leiter von exaudit, Stephan
Wesely, auf seiner Homepage
Organisationsberatung "exaudit"
begleitet Pilotprojekt in Wiesbaden-City
Zeichen des Aufbruchs geben die von Bischof
Franz-Peter Tebartz- van Elst ernannten sechs
Pilotprojekte im bistumsweiten Prozesses
"Bereitschaft zur Bewegung". Eines davon ist
Wiesbaden-City. Auf mehreren Erkundungsfeldern wird
bis Herbst 2010 probiert, wie der Glaube
weitergegeben und neu gelebt werden kann.
"Wir fangen bei uns
selbst an, um uns zu erneuern. Das Ziel für uns muss
sein, eine geistliche Gemeinschaft zu bilden",
beschreibt Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz das
Themenfeld Teamentwicklung. Das pastorale Team in
Wiesbaden- City, zu dem die Seelsorger der vier
Innenstadtgemeinden St. Bonifatius, Liebfrauen,
Heilig Geist und St. Mauritius und die der
kategorialen Seelsorge gehören (Klinik-, Telefon-,
Beichtseelsorge), solle sich zu einer geistlichen
Gemeinschaft entwickeln. Ziel sei es, so zu Eltz,
durch eine lebendige Spiritualität zu einem neuen
Miteinander in der Zusammenarbeit zu kommen. Im
pastoralen Team Wiesbaden-City seien alle
Berufsprofile vertreten.
In weltweit über 1000
Gemeinden
Um Anstöße für eine
Neuausrichtung in der Teamentwicklung zu bekommen,
lasse man sich von der Organisationsberatung "exaudit"
in diesem Prozess begleiten. Stephan Wesely leitet
das Organisationsberatungsinstitut "exaudit", das im
kleinen Dorf Gerbach im Donnersbergkreis beheimatet
ist. "Wir sind seit über 20 Jahren in der
Organisationsberatung tätig. Die Basis für unsere
Arbeit sind die Prinzipien der Natürlichen
Gemeindeentwicklung (NGE). Dabei handelt es sich um
ein wissenschaftlich fundiertes Instrument, das in
weltweit 1000 Gemeinden verschiedener Konfessionen
entwickelt wurde. Das Kernstück dieses Prozesses
sind acht spezielle Faktoren, die in wachsenden
Gemeinden stark ausgeprägt und in schrumpfenden
Gemeinden jedoch unterentwickelt sind", erklärt der
Sozialwissenschaftler Wesely. "Auf dieser Basis
haben wir das Organische Qualitätsmanagement
entwickelt, das sich speziell für christliche
Organisationen eignet, da es die Schöpfungsdreiheit
berücksichtigt." Die drei Dimensionen von Körper,
Geist und Seele könne man auch in einer Organisation
finden, nämlich strukturell "Organisation",
menschlich "Organismus" und spirituell "Geist".
Positive Erfahrungen
hätten beispielsweise die Malteser mit diesem
Verfahren gemacht. Über zwei Jahre habe "exaudit"
die Bundesgeschäftsführung der Malteser mit Hilfe
des Organischen Qualitätsmanagements begleitet.
Geistlich-religiöses
Wachstum
Die Malteser seien
damals mit dem Ziel angetreten, die Botschaft Jesu
Christi auch in ihren Strukturen voranzubringen, man
habe eben auf geistlich-religiöses Wachstum gesetzt.
"Das System bietet die Möglichkeit, die Gesundheit
und Qualität einer Organisation zu messen und
positiv weiterzuentwickeln. Ganz konkret haben wir
im Pastoralteam von Wiesbaden-City schon mit unserem
Fragebogen gearbeitet, um herauszufinden, wo das
hauptamtliche Team derzeit steht. Einige
Qualitätsmerkmale sind überdurchschnittlich gut
bewertet worden, andere haben eine ziemlich
schlechte Beurteilung erhalten. Mit diesen
Schwachstellen muss man das Team konfrontieren, um
an die Ursachen zu kommen. Die Diagnose-Phase liegt
also schon hinter uns. Jetzt müssen wir gemeinsam
über den Therapieplan beraten", meint Wesely.
Ein Jahr Zeit für
Verbesserungen
Und dass eine Therapie
sich nicht von heute auf morgen umsetzen lässt,
bestätigt Stephan Wesely sofort: "Die Erwartungen an
das Saisonziel müssen schon ein wenig
heruntergeschraubt werden. Wir haben schließlich nur
ein Jahr Zeit, um Verbesserungen anzustoßen."
Stephan Wesely hat vielfältige Erfahrungen mit
christlichen Organisationen und Gemeinschaften, auch
ganz unmittelbare, da er zusammen mit seiner Frau
Michaela die Laiengemeinschaft Chara, die zur
Charismatischen Erneuerung in der katholischen
Kirche gehört, in Gerbach leitet. 40 Erwachsene und
80 Kinder bilden diese christliche
Lebensgemeinschaft in dem 600 Einwohner-Dorf in der
Nordpfalz.
Info: www.exaudit.de
Telefon: 06361/993794
Weitere Informationen
im Internet:
www.bereitschaftzurbewegung.de
© 2008-2009 Kirchenzeitung
"Neue Firmen"
erschienen in: Newsletter für Wirtschaftsförderung,
CTW Würzburg, März 2006
Die
Wirtschaftsförderung von CTW freut sich über ein
neues Unternehmen im Science Park in Würzburg. Seit
dem 1. Januar dieses Jahres ist das Unternehmen OQM International im Zentrum für moderne
Kommunikationstechnologien (ZmK) ansässig. Das
Leistungsangebot der Firma beschreibt der
Geschäftsführer Christoph Schalk als "ganzheitliche
Standortbestimmung für Non-Profit-Organisationen".
Hierzu wurde das organische Qualitäts-Management (OQM)
entwickelt. Der Diplom-Psychologe Schalk erläutert:
"Auch für Non-Profit-Einrichtungen sind
Organisationsdiagnosen, Organisationsentwicklung und
Qualitätsmanagement an sich nichts Neues.
Doch sind für diese
Einrichtungen Werte oft ein wichtiger Bestandteil
der Firmenkultur, zum Beispiel, weil sie einen
kirchlichen Träger haben. Herkömmliche Methoden und
Verfahren klammern diesen Bereich in der Regel aus."
Nicht so das OQM. Es bietet die Möglichkeit, die
Gesundheit und Qualität einer Organisation zu messen
und weiterzuentwickeln. Der Ansatz entstand in
mehreren aufwändigen Forschungsprojekten aufgrund
von Erfahrungen mit
Organisationsentwicklungsprozessen in über 40.000
Kirchengemeinden und anderen kirchlichen Verbänden
und Einrichtungen weltweit – beispielsweise bei den
Deutschen Maltesern oder der Mount Vernon Nazarene
University in den USA. Ausgangspunkt für die Arbeit
von OQM International ist eine Umfrage, für die ein
in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen
entwickelter Fragebogen verwendet wird. Ziel ist
eine ganzheitliche Standortbestimmung in den
Bereichen Führung, Mitarbeit, persönliche und
gemeinschaftliche Spiritualität, Strukturen, Glauben
und Helfen sowie Teamarbeit und Beziehungen. Schalk:
"Es werden also sowohl ‚äußere Faktoren’, wie zum
Beispiel die Professionalität von Teams als auch
innere Überzeugungen gemessen und miteinander in
Beziehung gesetzt." Für OQM International ist der
Standort im ZmK ideal: Von hier aus wird das
internationale Netzwerk von nationalen
Repräsentanten und Beratern in rund 70 Ländern
gesteuert und betreut. "Dabei kommen webbasierte
Technologien zum Einsatz, die eine erstklassige
Kommunikationsinfrastruktur voraussetzen, wie sie im
ZmK gegeben ist," so der OQM-Geschäftsführer. Dass
der CTW-Ansiedlungsbeauftragte Dirk Jung den Einzug
ins ZmK so kurzfristig und unbürokratisch ermöglicht
hat, war für Christoph Schalk noch "das
Sahnehäubchen obendrauf" ‑zwischen dem ersten
Gespräch und dem Einzug vergingen gerade mal vier
Wochen. Schalk vertritt in denselben Räumen im ZmK
noch zwei weitere Firmen: NCD International, das
Institut für natürliche Gemeindeentwicklung, das
sich ausschließlich mit der Organisationsentwicklung
von Kirchengemeinden befasst und die Firma CoachNet,
die für die beiden anderen Firmen die Ausbildung von
professionellen Coaches und Beratern übernimmt.
Mit dem Unternehmen in Kontakt treten können
Interessierte unter Tel.: 0931-2707595 oder E-Mail:
office(at)oqmnet.org
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